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AML: Notrufsystem für 1&1 Kundinnen und Kunden

12.11.2019

Ab sofort profitieren alle 1&1 Mobilfunkkundinnen und -kunden vom Notrufsystem AML. Voraussetzung ist die Nutzung eines Android-Smartphones.

AML steht für Advanced Mobile Location

Der Ortungsdienst kann Leben retten: Kommt es zu einem Notfall und Nutzende wählen die Notrufnummer 112, wird automatisch der exakte Standort an die Rettungsleitstelle übermittelt. Die Ortung basiert auf genauen GPS-Koordinaten und ist damit sehr viel exakter als über Funkzellen. Das spart im Ernstfall wichtige Zeit, da der Rettungsdienst sofort weiß, wohin er fahren muss, ohne dass Anrufende sich erstmal orientieren müssen. Nicht immer ist in einer Notsituation der eigene Standort sofort klar, wie beispielsweise nach einem Autounfall auf der Landstraße. Mobilfunknutzende müssen ihre Standortdaten nicht aktiviert haben, damit AML funktioniert, da die GPS-Funktion automatisch eingeschaltet wird, sobald die 112 gewählt wird. Den zuständigen Leitstellen werden alle eingehenden Daten für 60 Minuten zum Abruf zur Verfügung gestellt und anschließend gelöscht.

Wer kann AML nutzen?

Der Dienst ist für alle 1&1 Kundinnen und Kunden verfügbar, sowohl im Netz von Telefónica als auch im Netz von Vodafone. AML steht automatisch zur Verfügung und muss nicht aktiviert werden. Voraussetzung ist lediglich ein Android-Smartphone mit der Betriebssystem-Version 4.0 oder aktueller. Folgendes gilt es zu beachten: Die Google Play Services müssen für AML vorinstalliert sein. Bei Google selbst heißt der AML-Service Android Emergency Location Service (ELS).

Tipp: Lesen Sie auch unsere weiteren Artikel. Wir stellen Ihnen nützliche Notfall-Apps für mehr Sicherheit vor und erklären, wie Sie sogenannte ICE-Informationen im Falle einer Notfallsituation auf dem Smartphone bereitstellen.